Zimt senkt Blutzucker

Wußten Sie schon? Zimt als sekundärer Pflanzenstoff ist in der Lage, den Blutzucker- spiegel bei Typ-2-Diabetikern um bis zu 29 Prozent zu senken. Der Vorteil von Zimt: Es kommt nicht zu Unterzuckerungen.

Ihre Gesundheitsblog-Autorin
THordis Eckhardt

Assisitive Systeme: Betreuungsrobbe PARO

Technik im Einsatz von Pflege- und Betreuungs- einrichtung: Assistive Systeme können helfen, einen Kontakt oder  emotionalen Zugang zu Menschen mit Demenz- oder neurologischen Erkrankungen zu finden. Die interaktive Robbe PARO ist eines von mehreren Produkten, die in der Betreuung und Pflege als Hilfsmittel oder Ergänzung zu konventionellen tiergestützten Aktivierung bereits eingesetzt werden.
Wie funktioniert PARO?:
- PARO regaiert auf Licht, Stimmen und auf Berührungen.
- Wird die Robbe gestreichelt, bewegt sie sich und kommuniziert in Ruflauten.
- PARO reagiert auch im umgekehrten Fall: Wird er geschlagen, ist er wütend und zeigt seinen Unmut.
- Er ist fähig und in der Lage, seinen Namen zu lernen und auf diesen zu reagieren.
- Sämtliche Aktionen, die mit ihm durchgeführt werden, Interaktive Robbe PARO.

Fazit: Eine durchaus interessante technik-gestützte Anwendung für die Beziehungspflege. Nähere Informationen unter: www.beziehungen-pflegen.de

Ihre Gesundheitsblog-Autorin
THordis Eckhardt

EHEC: “Wir waren es gar nicht”

Gesunder Humor eines Fotografen. DANKE !

Gefunden in der Ostsee-Zeitung am 11. Juni 2011.

Ihre Gesundheits-Blog-Autorin
Thordis Eckhardt

Dioxin-Skandal Deutschland: Marketing allein hilft nicht

xxx Ein neuer Lebensmittelskandal erschüttert Deutschlands. Die Verbraucher sind - zu Recht - verunsichert.

Die Lebensmitttelketten reagieren bei jedem Skandal von Mal zu Mal professioneller - und schneller. Doch Marketing allein hat noch nie wirkliche Überzeugungarbeit leisten können. Und wenn dabei fatale, wenngleich sicher unbeabsichtigte Fehler, entstehen - wie hier im HIT-Markt in Köln Braunsfeld - dann schwindet das Vertrauen der Verbraucher in die Glaubwürdigkeit eines Lebensmitttel-Händlers erst Recht. Inhalt des Plakats:

“Sehr geehrte Kunden,

bezüglich der Dioxinfunde in Eiern können wir Ihnen mitteilen, dass die Legebetriebe unserer Lieferanten hiervon NICHT betroffen sind. Die Unbedenklichkeitsbescheinigung unserer Lieferanten liegt uns vor. Ihr HIT-Team.”

PS. Heute sind die Regale wieder randvoll mit Eier-Paletten gefüllt. Der Verbraucher vergisst schnell - und kehrt in seinem Einkaufsverhalten zum Alltag zurück. Zum Vorteil der Händler. Beim nächsten Skandal beginnt das Spiel von Neuem.

Gesundheits-Blog-Autorin
Thordis Eckhardt

Öldämpfe in Kabinenluft - Insektenspray bei Air France

Just zurück aus einem Urlaub in der Karibik stolperte ich über folgenden interessanten Artikel im Fokus, Heft 2/2011: Es ging um mögliche Gifte in der Kabinenluft an Bord von Flugzeugen … Bevor ich darauf näher eingehe - eine aktuelle Episode von unserem Air France Flug ab Martinque Anfang des Jahres: Kurz vor dem Start Richtung Paris gab es eine Durchsage mit dem Hinweis, dass im Folgenden in der gesamten Maschine ein Mittel gegen Insekten versprüht werden solle. Es sein weder gefährlich noch gesundheitsschädigend … Kurz darauf liefen vier Stewarts mit erhobenen Händen - in jeder jeweils eine Sprühflasche mit dem Insekten-Irgendwas haltend - durch die Gänge und versprühten das überlriechende “Deodorant”. - Und gingen wieder zur Tagesordnung über. Mehr Informationen zu der Aktion und dem Warum der Aktion gab es nicht. Und die wenigen, auf englisch gedolmetschten Ansagen waren nahezu unverständlich …

Und nun der Artikel im Focus (vgl. Focus Online vom 8. Februar 2011): Die Europäische Flugsicherheitsbehörde ESA sieht keine Veranlassung, gegen mögliche Gifte in der Kabinenluft vorzugehen. Anlass dieser Äußerung waren die Ergebnisse einer von der ESA in Auftrag gegebenen Studie, die das Phänomen der giftigen Zapfluft (”bleed air”) untersuchte. Hintergrund: In den meisten Jets wird die Atemluft konstruktionsbedingt direkt an den Turbinen abgezapft und kann wegen nicht immer 100%-ig dichter Dichtungen leicht mit dem Hydrauliköl vermischt werden. Nun gibt die ESA Entwarnung: Es seien “keine Gründe für ein dringendes Handeln gefunden” worden. (Man beachte bitte die Wortwahl: “dringendes” Handeln.) Toxikologen, Piloten und Flugbegleiter sehen die Ergebnisse der ESA entsprechend skeptischer: Sie verweisen auf die nachgewiesene Tatsache von hunderten Fällen schwerer Erkrankungen, die auf die Gifte in der Kabinenluft zurückzuführen seien.

Bleibt festzuhalten: Gesundheit ist eine Illusion.

Gesundheitsblog-Autorin
Thordis Eckhardt

ASS soll das Krebsrisiko senken

Britische Forscher der Oxford University haben in einer aktuellen Studie herausgefunden, dass die Acetylsalicylsäure (ASS) unter bestimmten Voraussetzungen die Sterberate bei mehreren Krebsarten, insbesondere bei Speiseröhren- sowie Magen- und Darmkrebs um fast ein Drittel verringern kann. Ihre Wirkung entfalte ASS voraussichtlich auch bei Prostata-, Bauchspeicheldrüsen- und teilweise bei Lungenkrebs. Um eine potentielle Gefahr womöglich zu reduzieren, halten die Forscher eine tägliche Einnahme von ASS - empfohlen für Menschen im Alter von 45 bis 75 Jahren - für hilfreich. Diese Altersgruppe sei am ehesten in der Lage, das Risiko mögliche Nebenwirkungen  zu kompensieren.

Das überraschende Ergebnis kam bei einer Datenuntersuchung von 25.570 Patienten heraus. Originäres Ziel der Studie war es, die Wirkung von Aspirin auf die Vorbeugung von Herzinfarkt und Schlaganfall zu untersuchen. Die Studie wurde in der britischen Zeitschrift “The Lancet” veröffentlicht.

Quelleinfos: www.springermedizin.de sowie www.derwesten.de

Gesundheitsblog-Autorin
Thordis Eckhardt

Aufräumen mit alten medizinischen Vorurteilen

“Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern”, sagt eine alte, sprichwörtliche Weisheit. Weit gefehlt - medizinische Erkenntnisse sind auch nicht aktueller. Nach den neuesten Veröffentlichungen der US-Wissenschaftsjournalistin Jennifer Ackermann* verfügt derjenige Mensch über das stärkste Immunsystem, der am häufigsten von Husten und Schnupfen geplagt wird - Weisheit Nr. 1.

Weisheit Nr. 2 stammt aus den Tiefen des Wissenschaftsschatzes der Immunologen: Erkältungen werden NICHT durch Kälte und Nässe hervorgerufen. Die Erkältungsviren lauern vorwiegend in geschlossenen Räumen - auf Tastaturen, an Türklingen, den Armlehnen im Zug oder schlichtweg an den Händen. Und: Die die Erkältungen auslösenden Rhinoviren werden NICHT über den Mund verbreitet, sondern über Nase und Augen zu ihrem Wirt transportiert. (Quelle: spiegel.de)

Gut zu wissen - bis zur nächsten gesundheitsmedizinischen Neuentdeckung.

Übrigens: Wussten Sie schon, dass Kaffee nun doch nicht entwässernd wirkt? Habe ich irgendwann in diesem Sommer - oder war es im letzten Jahr? - mal irgendwo gelesen.

Machen Sie es gut - und bleiben Sie gesund!

Ihre Gesundheitsblog-Autorin
Thordis Eckhardt

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* “Ah-choo!”. Twelve, New York; 256 Seiten; 18,99 Euro.

Neue Unternehmenskultur: ungedeckelter Urlaub

Auf den ersten Eindruck klingt es wie ein Scherz - doch es ist Realität: Die Mitarbeiter der florierenden Online-Firma Netflix aus den USA dürfen soviel Urlaub nehmen wie sie wollen. Voraussetzung ist lediglich Leistung. Wann immer, wo immer und warum auch immer - Hauptsache, die anstehende Arbeit wird von ihnen - oder einem Stellverteter - erledigt.

Ein neues Zeit- und Urlaubsmodell für deutsche Unternehmen? Es ist zumindest eine gesunde, der modernen Arbeitswelt angepasste Einstellung - und ein erster Schritt in Richtung neue Unternehmenskultur.

Gesundheits-Blog-Autorin
Thordis Eckhardt

Epigenetik - Wie wir bewusst unsere Gene steuern können

Sie gilt als eine der gegenwärtig aufregendsten Forschungsfelder in der Molekularbiologie: die Epigenetik. Sie räumt auf mit den alten Vorstellungen, dass Gene unveränderlich seien; das z. B. Aussehen, Intelligenz, Kondition, Krankheiten geerbt wurden - und genauso wieder an die nachfolgende Generation vererbt werden würden.

Seit einigen Jahren vermehren sich die Hinweise darauf, dass es sehr wohl möäglich ist, die Aktivität vieler unserer Gene durch unser eigenes Zutun positiv zu beeinflussen: Wir selbst sind über so genannte epigenetische Marker in der Lage, bestimmte Gene an- und auszuschalten - und somit Krankheit vorzubeugen. Und das z. B. über die bewusste Steuerung unserer Ernährung oder unseren Lebensstils.
… mehr zum Thema

Gesundheits-Blog-Autorin
Thordis Eckhardt

Richtige Tönung der Sonnenbrille schützt die Augen nachhaltig

Die Zuversicht, dass es in diesem Jahr doch noch einen Sommer gibt, haben wir noch nicht aufgegeben - und der Handel auch nicht: Das Thema Sonnenschutz steht wieder an; Zeit, sich mit den Sonnenbrillen auseinanderzusetzen.

Grundsätzlich werden bei den Sonnenbrillen fünf Kategortien unterschieden: groß, klein, teuer … ;-) Nein, im Ernst:

Kategorie 0: Lichtdurchlässigkeit von 80 bis 100 Prozent
=> sehr helle Filter; kein Lichtschutz

Kategorie 1: Lichtdurchlässigkeit von 43 bis 80 Prozent
=> helle bis mittlere Filter; leichter Lichtschutz

Kategorie 2: Lichtdurchlässigkeit von 18 bis 43 Prozent
=> dunkle Universalfilter; gut verwendbar in Mitteleuropa

Kategorie 3: Lichtdurchlässigkeit von 8 bis 18 Prozent
=> sehr dunkle Filter; empfehlenswert für das Hochgebirge, helle Wasserflächen, Strand, Supptropen

Kategorie 4: Lichtdurchlässigkeit von 3 bis 18 Prozent
=> extrem dunkle Filter; nur bei extremen Bedingungen und auf Gletschern und Eisflächen ratsam;  nicht geeignet für das Autofahren.

Wichtig neben der Kategorisierung ist auch die Farbauswahl: Am realistischsten spiegeln braune und graue Gläser die Realität wieder. Sie beeinträchtigen die Farbwahrnehmung am wenigsten. Gelbe, orange und rote Gläser verstärken zwar den Kontrast bei schlichten Sichtverhältnisssen, sind aber für den Straßenverkehr ungeeignet.

Mehr Infos auf der Website der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin unter www.baua.de.

Gesundheitsblog-Autorin
Thordis Eckhardt