Computerspiel lehrt Medizinstudenten Patienten-Gesprächsführung
Technik ist allgegenwärtig: Die neueste Erfindung ist ein Computerspiel, mit dem Medizinstudenten Patientengespräche trainieren können. Unter dem Namen “DocTalk” unterhält sich der Student mit virtuellen Patienten, deren Krankheitsgeschichte auf realen Fällen basiert. Ähnlich dem Multiple Choise-Verfahren muss sich der Arzt in spe pro Gesprächsschritt für eine von bis zu vier Fragen oder Reaktionsmöglichkeiten entscheiden. Der virtuelle Patient reagiert wir im richtigen Leben sofort.
Das Computerspiel wurde von Wissenschaftlern vom Institut für Psychosomatik und Psychotherapie der Universität zu Köln entwickelt. Finanziert wurd die Software aus Studiengebühren.
Gesundheits-Blog-Autorin
Thordis Eckhardt
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diese neue Erfindung halte ich für sehr nützlich.
hier können im Vorfeld gesprächssituationen simuliert werden und sicher auch viel gelernt werden.
Und das schöne ist, dass der Computer keine Gefühle zeigt. Das Hauptproblem der Arztgespräche ist nicht der Inhalt, sondern die Reaktion der Patienten auf diese Inhalte.
Im Studium werden hauptsächlich Antworten auf Fragen trainiert. Und genau das macht dieses Programm. Aber die Patienten reagieren emotional.
Besser wären Übungen zur Gesprächsführung unter der Leitung eines erfahrenen Psychologen. Spätestens dann merkt man, dass man zwar Antworten lernen kann, aber die echte Reaktion des anderen nicht zu einfach vorhersagen kann. Damit ist man später auf die realen Gespräche deutlich besser vorbereitet.