Nordic Walking hilft bei Diabetes
Die Trendsportart Nordic Walking bietet mehr als nur Bewegung: Sie hilft, bestimmte Erkrankungen zu verzögern bzw. positiv zu beeinflussen. Zum Beispiel beim Typ-2-Diabetes. Körperliche Aktivität übt hier zwei wichtige Funktionen aus: Zum einen kann regelmäßiger Sport dazu beitragen, dass das Auftreten der Stoffwechselerkrankung hinausgezögert wird. Zum anderen trägt sie mit dazu dabei, den Blutzuckerspiegel zu senken - selbst dann, wenn sich der Diabetes bereits entwickelt hat. Wissenschaftliche Studien belegen, dass Menschen mit familiärer Veranlagung für einen Diabetes ihr Risiko minimieren können, indem sie körperlich aktiv sind. Durch eine entsprechende Lebensführung, in der regelmäßige körperliche Betätigungein fester Bestandteil ist, kann das Auftreten eines Diabetes bei gefährdeten Personen unter Umständen viele Jahre hinausgezögert werden. Doch auch wenn der Stoffwechsel bereits gestört ist, zahlt sich die Bewegung aus: Der Energieverbrauch der Muskeln lässt die Blutzuckerwerte sinken.
Menschen, die bereits einen manifestierten Typ-2-Diabetes haben, können von den zahlreichen positien Effekten profitieren, die regelmäßiges, moderates Konditionstraining wie Nordic Walking hat. Dabei beschränken sich die Auswirkungen dieser “natürlichen Therapie” nicht nur auf die Blutzuckerwerte. Auch ein erhöhter Blutdruck und Fettstoffwechsel-Störungen - Begleiterscheinungen, die bei velen Menschen mit Typ-2-Diabetes zusätzlich vorliegen - können günstig beeinflusst werden. (Foto: Dr. Anja Maliezefski)
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