So schützen Sie sich vor Hautkrebs - eine der häufigsten Krebserkrankungen

Der Frühling hat es geschafft: Die ersten Sonnenstrahlen gewinnen die Oberhand. Sonnenhungrige freuen sich auf einen braunen Teint. Doch Vorsicht: Die Gefahr für Hautkrebserkrankungen steigt mit jedem Sonnenbad. Pro Jahr erkranken daran rund 100.000 Menschen in der Bundesrepublik. Hautkrebs ist damit eine der häufigsten Krebsarten. Die Zahl der Todesfälle pro Jahr wird auf 3.000 geschätzt. Die genauen Ursachen für Hautkrebs sind immer noch weitgehend unbekannt. Eines gilt jedoch als sicher: UV-Strahlen stehen in engem Zusammenhang mit dieser Krankheit. Betroffen sind insbesondere Menschen mit heller Haut in Regionen mit starker Sonnenbestrahlung.

Was lässt sich vorbeugend gegen Hautkrebs tun? In erster Linie sollten Sie starke Sonnenbestrahlung meiden. Ansonsten bitte geeignete Sonnenschutzmittel, die das gesamte UV-Spektrum umfassen, verwenden und möglichst einem Sonnenbrand vorbeugen. Darüber hinaus empfiehlt sich eine regelmäßige, monatliche Untersuchung der eigenen Haut; hier ist besonders auf Hautveränderungen zu achten. Bei der Beurteilung verdächtiger Pigmentflecken hilft das ABCDE-Schema:

* A (Asymmetrie): Auffällig ist ein Fleck, der nicht mehr gleichmäßig rund oder oval erscheint.
* B (Border = Grenze): Pigmentflecken sollten regelmäßig und scharf begrenzt sein. Verdächtig sind unscharfe, gezackte Ränder.
* C (Colour = Farbe): Pigmentflecken sollten gleichmäßig gefärbt sein, verdächtig sind inhomogene Farbgebungen mit mehreren Farbtönen.
* D (Durchmesser): verdächtig sind Hautflecken, deren Durchmesser sich verändert. Der Durchmesser von Leberflecken nämlich verändert sich nie. Darüber hinaus sollte jeder Hautfleck, dessen Durchmesser 5 mm überschreitet oder der neu auftritt vom Hautarzt kontrolliert werden.
* E (Erhabenheit): verdächtig sind Pigmentmale, die sich knotig verändern oder erhaben wirken. Muttermale oder knotige Veränderungen im Gesicht (besonders wenn sie schuppen oder bluten) sowie Verfärbungen, Verdickungen oder warzenförmige Veränderungen an den Geschlechtsorganen und den Brustwarzen sollten vom Hautarzt untersucht werden.
Im Wesentlichen werden drei Hautkrebsarten (Basaliome, Plattenepithelkarzinome und Melanome) unterschieden, die frühzeitig entdeckt und behandelt fast alle heilbar sind.

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