Vorsicht bei Pillen aus dem Internet
Was sich nicht anfassen und direkt vor Ort begutachten lässt, ist nicht viel wert - so sagt schon der Volksmund. Das gilt auch für den Kauf der meisten Arzneimittel oder Kosmetikprodukte aus dem Internet.
Laut neuester Studien des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamtes Karlsruhe (CVUA)seien genau diese nur unzureichend gekennzeichnet oder sogar gesundheitsgefährdend. Das Amt hatte nach eigenen Angaben in einem bundesweit einmaligen Projekt den Internethandel von Arznei-, Nahrungsergänzungs- und kosmetischen Mittel untersucht. U.a. bei Schlankheitsmitteln sei mit irreführenden Sprüchen wie “Schlemmen oder Reue” geworben worden, kritisierte das CVUA. Bei einer Recherche im Internet seien von 371 Produkten nur jeweils etwa ein Drittel der Nahrungsergänzungsmittel und Kosmetika als unbedenklich oder “verkehrsfähig” eingestuft worden. Auffällig waren neben irreführenden Werbeaussagen auch arzneiliche Zweckbestimmungen, die das Mittel eigentlich als Medikament auswiesen.
(Quelle: KStA, www.cvua-karlsruhe.de)
Gesundheitsblog-Autorin
Thordis Eckhardt
Filed under: Allgemein, Medizin, Studien on November 16th, 2008
Hallo,
naja sicherlich haben Sie mit Ihrem Beitrag irgendwo recht, allerdings ist es doch auch verständlich dass bei den heutigen medikamentenpreisen, leute verstärlt auf z.B. DocMorris etc. zurückgreifen oder nicht?
Gruß
Lynn Henning - Gesundheitscoach