Wie gesund ist unsere Jugend?
Die Tendenz zur Fettleibigkeit unter Kindern und Jugendlichen nimmt zu. Ernähren wir uns falsch? Bewegen wir uns zu wenig? Enthalten unsere Nahrungsmittel zu wenig lebenserhaltende Substanzen?
Eine drängende Frage an Eltern, Ärzte und Ernährungswissenschaftler.
Gesundheits-Blog-Autorin
Thordis Eckhardt
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“Derzeit haben wir die erste Generation fettsüchtiger Kinder, die ein so ungesundes Leben führt, dass sie noch vor ihren Eltern sterben könnte..”, erklärte David Ludwig, Co-Autor der Studie und Direktor des Adipositas-Programms am Children`s Hospital Boston.
Ich denke nicht, dass es an den Nahrungsmitteln liegt, dass die Fettleibigkeit bei Kindern so enorm gestiegen ist, denn die Lebensmittel haben sich nicht im Laufe der Jahre verändert. Es liegt an dem Fortschritt neuer Medien, welche Kinder in ihrer freien Zeit vor die Bildschirme lockt und die sportlichen Aktivitäten verhindert. Dies kann verhindert werden wenn Eltern mehr daruf acht geben, dass sie sich mehr bewegen. Jedoch sollte auch auf die Ernährung geachtet werden. Sowohl die Eltern als auch Mitarbeiter in Kindergärten und Schulen sollten auf eine gesunde Ernährung und viel Sport achten, um der Fettleibigkeit zu entkommen.
Die Gesundheit der Jugend wird tatsächlich täglich von den Medien geprägt. Denn die Medien spiegeln schließlich die “Wirklichkeit” wieder und deswegen muss ja als wahr sein, was kommerziell verbreitet wird. Das die Jugend zu viel Zeit vor den neuen Beschäftigungsmöglichkeiten verbringt, kann auf der einen Seite verantwortlich für zu wenig Bewegung sein- eventuell Übergewicht im jungen Alter. Andererseits gibt es auch genau das andere extrem, das Kinder sich schon an “Schönheitsidealen” festhalten, die eher der Magersucht gleichen. Erst am Wochenende habe ich eine Reportage im Süddeutsche TV gesehen, wo Kinder in dem Alter von 5-8 Jahren nach ihrer Wunschfigur gefragt wurden. Die Kinder waren im durchschnitt alle normalgewichtigt, jedoch fanden sich 80 % der Mädchen schon zu dick.
ich persönlich bin der Meinung, dass es doch eigentlich nicht so schwierig sein kann, als Eltern verantwortungsbewusst mit seinen Kindern umzugehen. Nur sollte man immer beachten, dass man als Eltern immer als Vorbild dient.
Das interessante ist ja das Fast-Foodketten wie McDonalds und BurgerKing ja neuerdings auf Sportlich tun.
Burgerking anlässlich der FussballWM, plakativ mit Burger-6pack-Werbung mit Fussballspielern und McDonalds mit Heidi “zwei-Gehirnzellen” Klum welche lethargisch am Salatblatt nuckelt.
Hierbei wird ganz klar der Eindruck erweckt das so manch ein Tripple-Whopper with Cheese and Xtra Bacon im Maxi Menü, die Pfunde purzeln lässt, Ottonormalverbraucher zum Athleten und “Nina Normalo” zum Germany´s next Topmodel macht.
Wenns so weiter geht…. na dann, guten hunger !
Einer der Hauptgründe ist sicher, dass sich heutzutage keiner mehr die Zeit für eine gesunde und ausgewogene Ernährung nimmt. Man nimmt sich schlichtweg einfach nicht die Zeit mittags eine gesunde Gemüsepfanne zu kochen oder einen gemischten Salat zu schnipseln. Lieber holt man sich schenll irgendwo auf dem Weg ein belegtes Brötchen. Zudem locken die Menüs diverser Fastfood-Ketten, wie Mc Donalds, mit einem Burger, Pommes Frites und einem Getränk für nur 4,99€ . Wer kann da noch widerstehen??
Doch sicher nicht ganz unerheblich ist auch die Wirkung der Medien auf das Essverhalten der Jugend von heute. Auf der einen Seite werden Schönheitsideale vorgelebt, in Sendungen wie “Germany’s Next Topmodel” sowie in diversenen anderen Magazinen. Andererseits wird das Publikum in den vielen Werbepausen durch eine Heidi Klum, die genüsslich in einen Burger beißt, in Versuchung gebracht.
Ich denke, es ist Aufgabe der Eltern sich um das Wohl ihrer Kinder zu bemühen und so für eine ausgewogene Ernährung, wie auch einen regelmäßigen Aufenthalt an der frischen Luft zu sorgen. Dazu gehört natürlich auch, einen Rhythmus zu schaffen, dass es die Mahlzeiten zu einer festgelegten Uhrzeit gibt, so dass die Kinder, wie auch die Erwachsenen, nicht ständig in Versuchung kommen zu essen.
Sicherlich ist der prozentuale Anteil von Fettleibigkeit bei Kindern in den letzten Jahren stark gestiegen. Es wird allerdings außer Acht gelassen, dass auch der Anteil magersüchtiger Kindern gestiegen ist. Dies ist auch auf die Medien zurückzuführen. Es wird eine neue Ästhetik suggeriert, die fernab von gesunden Körpermaßen liegt. Viele Jugendliche, gerade Mädchen flüchten sich, weil sie auf Grund ihrer körperlichen Konstellation nie dieses „Scheinideal“ erreichen können, in die Fresssucht.
Zudem kommt der Aspekt des Wohlgefühls zu kurz. Viele junge Menschen, die nach ihrem BMI eigentlich zu dick sind, empfinden sich nicht als übergewichtig. Aber gerade dieser Teil zu dicker Kinder hat nachweislich ein besseres Lebensgefühl, als diejenigen, die ständig auf ihr Gewicht achten müssen. Das Kalorienzählen vor jeder Mahlzeit wird zur ewigen Qual und gleichzeitig schwindet das positive Lebensgefühl.